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              Landfrauenverband-Arzfeld





Erlebnisreiche Lehrfahrt in den hohen Norden

Die Arzfelder Landfrauen unternahmen am letzten August Wochenende eine 5-tägige Lehrfahrt ins Schleswig-Holsteiner-Land, bei der auch Land-Männer mit von der Partie waren. Ziel war Neumünster. Zuerst ging es nach Mardorf am Steinhuder Meer gelegen, wo im Fischerstübchen ein Mittagessen bestellt war. Das Steinhuder Meer in Niedersachsen ist mit einer Fläche von 29,1 km der größte See Nordwest-Deutschlands. Im Anschluss daran wurde nach Neumünster gefahren, wo im Best-Western-Hotel "Prisma" die Zimmer bezogen wurden.

Am kommenden Tag fuhr die Gruppe zusammen mit einem Reiseleiter über den Nord-Ostsee-Kanal nach Schleswig. Schleswig ist eine Mittelstadt in Schleswig-Holstein an der Meeresbucht der Schlei. Der St. Petri Dom der eines der bedeutesten Bauwerke der norddeutschen Kirchengeschichte ist, war erste Anlaufstelle. Mit seinem aufragenden Turm, seiner ausdrucksvollen Architektur und seiner kunsthistorischen Ausstattung ist er ein wichtiges touristisches Ziel von Führungen. Besonders zu erwähnen war der 1666 aus der Bordesholmer Klosterkirche überführte Brüggemann-Altar mit seinen fast 400 aus Eiche geschnitzten Figuren. Er schildert die christliche Heilsgeschichte von Adam und Eva bis zum jüngsten Gericht. Weiter ging die Führung an vielen kleinen Blumengeschmückten Häuser, bis zur Fischersiedlung Holm. Die Siedlung entstand um das Jahr 1000 auf einer kleinen Insel vor Schleswig und war bis 1933 nur durch eine Brücke mit der Stadt verbunden und führte mit Fischerei, Handwerk und Handel ein Eigenleben. Der Name der Insel beruht auf dem dänischen Wort Holm und bedeutet kleine Insel. Im Anschluss wurde mit dem Bus weiter über Flensburg nach Kappeln gefahren. Dort wartete das Schiff "Princes" schon auf die Gruppe und bei Kaffee und Kuchen wurde eine Schifffahrt auf der Schlei unternommen.

An darauffolgenden Tag wurde wiederum mit dem Reiseleiter an der Westküste nach Husum gefahren. Die Stadt hat einen Hafen, der direkt mit der Nordsee verbunden ist. Täglich lassen sich hier Ebbe und Flut beobachten, denn bei Ebbe liegen die Schiffe auf dem Trockenen. Die Stadt Husum ist durch den Dichter Theodor Storm, der von 1866-1880 dort gelebt hat, sehr bekannt. Das Theodor Storm-Haus ist heute ein Museum, wo noch Werke des berühmten Dichters zu finden sind. Das von einem Wassergraben umgebenen Schloss von Husum, welches die Gruppe bei einem Rundgang zu sehen bekam, ist heute ein wichtiger kultureller Veranstaltungsort. Das nächste Ziel führte nach Friedrichstad. Die Stadt liegt zwischen den Flüssen Eider und Treene im Kreis Nordfriesland. Die Bauten der niederländischen Backsteinrenaissance und Grachten prägen das Stadtbild des heute vor allen vom Tourismus lebenden "Holländerstädtchen" oder auch "Klein Amsterdam" genannt. Warum das so ist, erfuhren die Landfrauen/Männer bei einer Grachtenfahrt. Am Nachmittag wurde der Gruppe ein typisch nordisches "Eiderstädter Mahl" in einem Restaurant serviert, bevor wieder nach Neumünster ins Hotel gefahren wurde.

Am letzten Tag wurde die Insel Sylt besucht. Mit dem Bus und einer Reiseleiterin wurde nach Niebüll gefahren, dort wurde der Bus mit den Reisenden auf einen Autoreisezug verladen und über den 11,3 km langen Hindenburgdamm, davon 8,1 km durch das Wattenmeer, ging es auf die Insel. Dort angekommen, wurde eine Inselrundfahrt unternommen. Sylt ist die größte nordfriesische Insel. Sie erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung vor der Nordseeküste Schleswig-Holsteins und Dänemark. Bekannt ist die Insel vor allem für die Kurorte Westerland, Kampen und Wenningstadt und für den 40 km langen Weststrand. Auf der Insel gibt es allein 10 Naturschutzgebiete. Vorbei an wunderschön gedeckten Reedhäusern, blühender Heide- und prachtvollen Dünenlandschaft, ging es nach Westerland, wo ein längerer Aufenthalt geplant war, bevor der Bus wieder auf den Autoreisezug verladen wurde. Auf die Insel Sylt so zu gelangen, war für die Landfrauen/Männer ein einmaliges Erlebnis.

Bevor am 5 Tag die Heimreise angetreten wurde, stand die Stadt Lübeck, die sich durch ihre Bauten im Stil der Backsteingotik auszeichnet, erkundet. Das Wahrzeichen der Stadt das Holstentor aus Backstein, das im Jahr 1478 vollendet wurde und dazu diente, die auf der Trave gelegene Altstadt abzuschirmen. Nach einem ausgiebigen Rundgang und einem Mittagessen, wurde anschließend die Heimreise angetreten.

So ginge 5 Tage im hohen Norden mit vielen schönen und lehrreichen Eindrücken zu Ende.